Lösungsvorschlag: Kapitel 1, Aufgabe 1
Bei Lumière gibt es nur eine statische Kamera, d.h. sie bleibt am selben Platz und bewegt sich nicht, Bildausschnitt und Perspektive werden nicht bewusst verändert. Was im Bild und wie es zu sehen ist, entscheidet sich spontan und zufällig vor der Kamera. Der Blick der Zuschauerinnen und Zuschauer wird nicht gelenkt. Sie entscheiden selbst, worauf sie achten.
Bei Sergio Leone gibt es mehrere Einstellungen, die durch Schnitte getrennt sind. Bildausschnitte und Perspektiven wechseln ständig, hinzu kommen horizontale und vertikale Bewegungen der Kamera. Was der Zuschauer zu sehen bekommt und wie er es sehen soll, entscheidet die Kamera bzw. der Regisseur.
