Bonus-Kapitel: Ins rechte Licht gerückt - Seite 6
Zum Abschluss sei noch auf ein Phänomen hingewiesen, dessen sich die meisten Amateurfilmer, insbesondere Kinder und Jugendliche, zunächst gar nicht bewusst sind: Das menschliche Auge erkennt und verarbeitet Unterschiede in der Helligkeit um ein vielfaches besser als die Elektronik einer handelsüblichen Videokamera oder eines Tablets bzw. Smartphones.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler der Einfachheit halber gerne mit den automatischen Einstellungen einer Kamera filmen. Dies führt nicht immer zu akzeptablen Ergebnissen.
Das folgende Video veranschaulicht gut die Problematik einer automatischen Blende und zeigt Lösungsmöglichkeiten.
Dabei spielt der Kameratyp übrigens keine Rolle, auch die Blendenautomatik moderner Camcorder oder digitaler Endgeräte würde bei großen Lichtunterschieden versagen.
Anhand einer typischen Situation in Schülerfilmen soll das Belichtungsproblem noch einmal „beleuchtet“ werden:
Eine Person kommt bei Tag(eslicht) von draußen in ein Gebäude. Die Kamera steht drinnen und ist frontal auf den Eingang gerichtet.
Aufgabe 5: Achten Sie auf den hellen Bereich im Hintergrund sowie auf das Gesicht der jungen Frau und beschreiben Sie, wie die Kamera mit automatischer Blende auf die unterschiedlichen Lichtverhältnisse reagiert.
