Lösungsvorschlag, Bonus-Kapitel: Ins rechte Licht gerückt, Aufgabe 1

Ausschnitt 1: Le Marais
Die Szene spielt in einer Atelierwerkstatt und ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Es fällt ein heller Deckenbereich auf, vermutlich großflächige Deckenfenster, die mit Tüchern abgehängt sind, um diffuseres Licht zu erzeugen. Darüber hinaus sind die Lampen über den Arbeitsbereichen eingeschaltet. Der ganze Raum wirkt hell, es gibt keine regelrechten dunklen Zonen. Schattenwurf ist kaum erkennbar. Die Szene ist im High-Key-Stil ausgeleuchtet.

Ausschnitt 2: Quais de Seine
Die Szene spielt am Ufer der Seine an einem sehr sonnigen Tag mit strahlend blauem Himmel. Es wird hier mit dem natürlichen Licht gearbeitet oder es wird mit großen Scheinwerfern natürlich wirkendes Licht erzeugt ¹, das im Wesentlichen aus einer Richtung kommt und die Gesichter der Protagonisten erhellt. Dieses Licht wirft auch natürliche, gut zu erkennende Schatten. Die Szene ist im Normalstil ausgeleuchtet.

Ausschnitt 3: Quartier de la Madelaine
Die Szene spielt nachts in einer Straße des Viertels „Quartier de la Madelaine“ in Paris. Einzige sichtbare Lichtquellen sind die Straßenlaternen. Das Licht kommt von oben und ist gerichtet, so dass je nach Kopfhaltung des Protagonisten dessen Gesicht nur zur Hälfte beleuchtet ist und die andere Gesichtshälfte im Schatten liegt. Die meisten Bereiche der Umgebung liegen im Dunkeln. Die Szene ist im Low-Key-Stil ausgeleuchtet.

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¹ Im „Making of“ zu „Paris, je t’aime“ ist in einem kurzen Ausschnitt zu sehen, dass die Dreharbeiten zu „Quais de Seine“
   zum Teil bei sehr schlechtem Wetter stattgefunden haben, so dass davon auszugehen ist, dass hier zeitweise eine künstliche,
   aber natürlich wirkende Beleuchtung eingesetzt wurde. Zusätzliche Nachbearbeitungen von Licht und Farbe in der
   Postproduktion perfektionieren den Eindruck des strahlenden Sommerwetters.